Am Sonntagabend sicherte sich der SC Freising II in der Luitpoldhalle einen verdienten 30:27-Heimsieg (20:13) gegen die HSG Schwabkirchen II. Nach dem Auswärtsspiel in Eching, das nur mit sieben Feldspielern bestritten werden musste, stand diesmal ein deutlich breiterer Kader zur Verfügung.
Klare Dominanz in der ersten Halbzeit
Schon in der ersten Halbzeit dominierten die Freisinger das Geschehen. Torhüter Lucas Müller erwischte einen starken Tag und glänzte vor allem in den ersten 30 Minuten mit mehreren Paraden und schnellen Pässen in den Tempogegenstoß. Diese sorgten immer wieder für einfache Tore: Nach 16 Minuten stand es 11:6, zur Pause lag der SCF verdient mit 20:13 vorne.
Angeführt von Moritz Kempf mit sieben und Johann Kirchfeld mit vier Toren lief der Ball flüssig durch die eigenen Reihen. Die Abwehr stand kompakt und ließ den Gästen kaum Räume. Nach dem Seitenwechsel baute Freising die Führung zunächst weiter aus und lag in der 39. Minute beim 26:17 mit neun Toren vorne.
Der Faden reißt
Doch nach der 40. Minute riss der Faden: Freising verlor zunehmend die Konzentration, ließ Chancen ungenutzt und kassierte Tor um Tor. In den letzten 18 Minuten gelangen nur noch zwei Treffer, und die Gäste kamen bis auf 29:27 heran. Nach der Freisinger Auszeit in der 58. Minute machte Marwin Kempf mit seinem vierten Tor 25 Sekunden vor Schluss den Deckel drauf.
Verdient, aber glanzlos
Unterm Strich steht ein verdienter, aber glanzloser Erfolg. Der SC Freising II zeigte, dass er deutlich besser aufgestellt ist als noch in der Vorwoche – muss aber lernen, über die volle Spielzeit konstant zu bleiben, um auch in den kommenden Partien souverän zu punkten.
Für den SC Freising II trafen
Moritz Kempf (7/2), Johann Kirchfeld (4), Benjamin Schiebel (4/1), Marwin Kempf (4), Manuel Gruber (3), Felix Miller (3/1), Philipp Skrinjar (2), Alexander Heldner (2), Jonas Groß (1)
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