Der SC Freising hat am Sonntag in der Bezirksoberliga beim TV Eggenfelden trotz einer 14:9-Halbzeitführung mit 21:23 verloren. Dabei erwischte die Mannschaft einen Traumstart und dominierte die ersten 20 Minuten deutlich. Mit konzentrierter Abwehrarbeit, klaren Angriffskonzeptionen und hoher Effizienz im Abschluss erspielte sich der SCF schnell eine komfortable Führung.
Traumstart
Bereits nach 47 Sekunden traf Alexander Heldner zum 1:0. Michael Schuster und Christian Heldner legten nach, sodass Freising in der 6. Minute bereits mit 5:1 vorne lag. Konstantin Vopel verwandelte seinen Siebenmeter sicher und baute die Führung weiter aus. Beim Stand von 10:4 nahm Eggenfelden die erste Auszeit, und nach 21 Minuten lag Freising beim 13:6 mit sieben Toren vorne – der SCF schien das Spiel vollständig unter Kontrolle zu haben.
Der Bruch
Doch ab etwa der 20. Minute schlichen sich zunehmend Unkonzentriertheiten in das Freisinger Spiel ein. Technische Fehler, verpasste Chancen und nachlassende Abwehrarbeit eröffneten den Gastgebern immer mehr Räume. Eggenfelden nutzte das konsequent und verkürzte Stück für Stück. Trotz eines noch ordentlichen 14:9 zur Halbzeit war der Bruch im Spiel des SCF deutlich spürbar.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich dieser Trend fort. Freising verlor im Angriff immer wieder den Faden, während Eggenfelden mit wachsender Entschlossenheit agierte. Nach Konstantin Vopels 16:11 in der 34. Minute blieb Freising fast eine Viertelstunde ohne Treffer. Mit fünf Toren in Folge glich Eggenfelden in der 41. Minute zum 16:16 aus. Die Freisinger Auszeit brachte keine Kehrtwende – Eggenfelden blieb am Drücker und ging mit 18:16 in Führung.
Spannende Schlussphase
In der Schlussphase gelang es Freising zwar, sich zurückzukämpfen und durch Vopel und Schuster beim 21:20 dreieinhalb Minuten vor Schluss erneut in Führung zu gehen. Doch die Gastgeber hatten nun die psychologischen Vorteile auf ihrer Seite. Johannes Fuchs und Andreas Frank drehten das Spiel und setzten in den letzten Minuten die entscheidenden Treffer zum 23:21-Endstand.
Fazit
Der SC Freising zeigte ein starkes erstes Drittel der Partie, verlor dann aber durch Unkonzentriertheiten und nachlassende Struktur das Heft aus der Hand. Am Ende stand eine bittere Niederlage, die angesichts der frühen deutlichen Führung äußerst schmerzhaft ausfiel. Jetzt steckt man unten im Tabellenkeller: In den beiden Heimspielen am Donnerstag, 4. Dezember, gegen Mainburg und am Sonntag, 7. Dezember, gegen Eching sind vier Punkte Pflicht!
Für den SC Freising trafen
Konstantin Vopel (9/3), Michael Schuster (5), Alexander Heldner (3), Christian Heldner (2), Ernad Huzejrovic (1), Andras Falkner (1)
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