Der SC Freising hat sein Heimspiel in der Bezirksoberliga gegen den TSV 1861 Mainburg am Donnerstagabend mit 30:30 (15:11) unentschieden beendet. Nach einer Sechs-Tore-Führung in der ersten Halbzeit fühlt sich der eine Punkt allerdings eher wie eine verpasste Chance an.
6:0-Lauf vor der Pause
Die ersten Minuten verliefen ausgeglichen: Bis zum 7:7 nach gut einer Viertelstunde konnte sich keine Mannschaft absetzen. Dann drehte Freising auf. Konstantin Vopel, Michael Schuster, zweimal Alexander Heldner und Christian Heldner trafen zu einem 6:0-Lauf, Mainburg nahm beim 7:8 bereits die erste Auszeit. Nach 25 Minuten lag der SCF mit 13:7 vorne. Bis zur Pause verkürzten die Gäste auf 11:15.
Zeitstrafen bringen Mainburg zurück
Auch nach dem Seitenwechsel hielt Freising den Vorsprung zunächst: Beim 22:16 in der 43. Minute führte die Mannschaft von Trainer Holger Mundry erneut mit sechs Toren. Doch dann brachten zwei Zeitstrafen innerhalb von 75 Sekunden den SCF in doppelte Unterzahl, und Mainburg verkürzte auf 19:22. Freising antwortete noch einmal, lag beim 26:22 in der 51. Minute wieder mit vier Toren vorne, doch die Gäste blieben dran und kamen bis zur 54. Minute auf 27:28 heran.
Ausgleich 29 Sekunden vor Schluss
Die Schlussphase wurde zum Krimi. Ein vergebener Freisinger Siebenmeter und eine weitere Zeitstrafe öffneten Mainburg die Tür zum 28:28. Michael Schuster brachte Freising mit 29:28 wieder in Führung, Mainburg glich erneut aus. 46 Sekunden vor dem Ende verwandelte Konstantin Vopel einen Siebenmeter zum 30:29 – doch nur 17 Sekunden später fiel der Ausgleich zum 30:30-Endstand.
Für den SC Freising trafen
Konstantin Vopel (8/3), Alexander Heldner (6), Michael Schuster (6), Andras Falkner (5), Christian Heldner (2), Felix Miller (2), Ernad Huzejrovic (1)
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