Mit stark dezimiertem Aufgebot empfingen die Damen des SC Freising am Sonntag in der Luitpoldhalle den TSV Schleißheim und mussten sich am Ende mit 26:36 (10:19) geschlagen geben. Nur zehn Spielerinnen standen auf dem Spielberichtsbogen.
Früher Rückstand
Schon früh gerieten unsere Damen deutlich in Rückstand. Schleißheim traf in den ersten drei Minuten dreimal, nach knapp 13 Minuten stand es 1:8. Doch an Aufgeben war zu keiner Zeit zu denken. Nach der Auszeit kämpfte sich das Team immer wieder zurück ins Spiel, Sofia Knecht traf allein in der ersten Halbzeit viermal. Zur Pause lag Freising mit 10:19 zurück.
Moral bis zur letzten Minute
Trotz der personell extrem angespannten Situation zeigten die Freisingerinnen Charakter, Leidenschaft und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Besonders vom Siebenmeterstrich bewiesen unsere Spielerinnen Nervenstärke: Neun von elf Strafwürfen fanden ihr Ziel, allein Nele Gebhardt verwandelte fünf. Und sie hielten den Druck bis zur letzten Minute hoch: Beim 18:35 in der 49. Minute startete Freising noch einen 7:0-Lauf zum 25:35.
Am Ende mussten sich die Mädels dennoch mit 26:36 geschlagen geben. Die Moral, mit der die Mannschaft das Spiel zu Ende gebracht hat, macht aber Mut für die kommenden Aufgaben.
Für den SC Freising trafen
Nele Gebhardt (9/5), Sofia Knecht (7/2), Maren Müller (3), Sabrina Schuster (3/2), Cara Bittner (2), Ramona Risi (1), Nika Miller (1)
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