Der SC Freising hat am Samstagabend in der Bezirksoberliga einen souveränen 32:23-Heimsieg (18:8) gegen den VfL Waldkraiburg eingefahren. Damit bestätigte das Team von Trainer Walter Schuhbauer die starke Leistung aus dem Hinspiel. Überschattet wurde der Erfolg allerdings von der Verletzung von Christian Heldner, der nach einer Abwehraktion angeschlagen vom Feld musste. Nach Spielende folgte die bittere Diagnose: Fraktur am Sprunggelenk. Damit wird er dem Team voraussichtlich für den Rest der Saison fehlen.
Personelle Sorgen vor dem Anpfiff
Die Ausgangslage war klar: Der VfL Waldkraiburg benötigte dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg und trat entsprechend engagiert auf. Der SC Freising ging dagegen mit personellen Sorgen in die Partie. Konstantin Vopel und Matthias Kapp kehrten nach überstandener Erkrankung zurück, Michael Schuster war unter der Woche angeschlagen, und Janic Bittner laborierte an Rückenproblemen. Altstar Tobias Kapser sprang daher erneut ein und übernahm Verantwortung in Angriff und Abwehr.
5:0-Start und deutliche Pausenführung
Freising startete konzentriert und dominierte die Anfangsphase mit einem 5:0-Lauf. In der Defensive stand die Mannschaft kompakt, und in der Offensive fand sie gute Lösungen gegen die offensive 3:3-Abwehr der Gäste. Felix Miller war mit zwölf Treffern, darunter vier sicher verwandelte Siebenmeter, der beste Werfer des Abends. Alexander Heldner und Konstantin Vopel setzten ebenfalls wichtige Akzente in der ersten Halbzeit, die mit einer deutlichen 18:8-Führung endete.
Der VfL Waldkraiburg tat sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden, erst Mitte der ersten Hälfte kamen die Gäste zu mehr Abschlüssen. Besonders Stefan Lode zeigte mit insgesamt elf Treffern, darunter fünf Siebenmeter, warum er zu den torgefährlichsten Spielern der Liga zählt.
Schwächephase nach Heldners Ausfall
Nach dem Ausfall von Christian Heldner in der zweiten Halbzeit geriet die Freisinger Abwehr zwischenzeitlich unter Druck, und auch in der Offensive ging phasenweise die Durchschlagskraft verloren. Waldkraiburg nutzte diese Schwächephase, um den Rückstand zu verkürzen, ohne jedoch ernsthaft gefährlich zu werden.
Nächste Aufgabe: das Derby gegen Altenerding
Mit dem Heimsieg festigt der SC Freising seinen Platz im Tabellenmittelfeld. In der kommenden Woche steht das Derby gegen Altenerding an. Dort gilt es, die Leistung der ersten Halbzeit zu bestätigen und die entstandene Lücke in der Defensive bestmöglich zu schließen.
Für den SC Freising trafen
Felix Miller (12), Konstantin Vopel (4), Alexander Heldner (4), Bruno Ostermann (3), Michael Schuster (3), Benjamin Schiebel (2), Tobias Kapser (2), Markus Gretsch (1), Matthias Kapp (1)
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