Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen den SC Eching in der Vorwoche reiste der SC Freising mit großem Optimismus zum TV Altötting – mit dem festen Vorsatz, diesen Schwung mitzunehmen. Doch es gelang den Freisingern am Samstag nicht, die Euphorie der Vorwoche auf die Platte zu bringen, und so musste das Team am Ende eine deutliche 23:33-Niederlage (11:15) hinnehmen.
Vielversprechender Beginn
Die Anfangsphase verlief vielversprechend. Konstantin Vopel eröffnete den Torreigen souverän per Siebenmeter, und Christian Heldner legte kurz darauf zum 2:0 nach. Besonders hervorzuheben war in dieser Phase die Freisinger Abwehr, die sehr gut stand und es den Gastgebern schwer machte, ins Spiel zu finden. Doch Handball ist bekanntlich ein Spiel der Läufe: Altötting nutzte die erste Zeitstrafe gegen Freising geschickt aus, um das Blatt zu wenden und sich auf 5:2 abzusetzen.
Die Freisinger zeigten jedoch Kampfgeist: Michael Schuster und Konstantin Vopel hielten ihr Team mit wichtigen Treffern im Spiel und verkürzten auf 5:4 und 7:6. Trotz aller Bemühungen und einer weiterhin engagierten Defensive, die sich immer wieder in die Zweikämpfe warf, behauptete Altötting die Führung bis zur Halbzeit. Mit 11:15 ging es in die Kabinen – zu diesem Zeitpunkt war noch alles möglich.
Einbruch nach der Pause
Was nach der Pause geschah, war leider genau das, was die Freisinger unbedingt vermeiden wollten. Nach dem 14:18 durch Felix Miller zog Altötting mit sechs Toren aus sieben Angriffen auf 24:15 davon, während Freising acht Minuten lang ohne eigenen Treffer blieb. Zu viele technische Fehler im Angriff führten zu einfachen Ballverlusten, die der Gegner gnadenlos bestrafte. Hinzu kam ein glänzend aufgelegter Torwart auf Seiten der Gastgeber, der mit seinen Paraden selbst klarste Freisinger Chancen vereitelte.
Der SC Freising fand nicht mehr zu seinem Rhythmus und konnte die Lücke nicht mehr schließen. Trotz einiger Lichtblicke, wie den Treffern von Alexander Heldner, Michael Schuster oder Felix Miller, gelang es nicht, die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. In der zweiten Halbzeit machte sich zunehmend Frustration breit, da die Freisinger ihre spielerische Linie nicht mehr fanden und sich die technischen Fehler häuften. Am Ende stand ein 23:33 auf der Anzeigetafel.
Winterpause
Nun steht für die Mannschaft die Winterpause vor der Tür. Es gilt, diese Tage zu nutzen, um die Köpfe freizubekommen, die kleinen Wehwehchen auszukurieren und neue Energie zu tanken, damit der Spaß am Spiel zurückkehrt. Am 10. Januar geht es gegen den ASV Dachau in die Rückrunde – die beste Gelegenheit, den Umschwung in eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte zu starten.
Für den SC Freising trafen
Konstantin Vopel (8/4), Michael Schuster (5), Alexander Heldner (3), Felix Miller (3/1), Janic Bittner (2), Ernad Huzejrovic (1), Christian Heldner (1)
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