Der SC Freising hat das Nachholspiel beim ASV Dachau am Donnerstagabend deutlich mit 26:41 (12:20) verloren. Die Partie um 20:30 Uhr war der Auftakt in eine englische Woche, bereits am Samstag steht das nächste Heimspiel an. Ursprünglich war das Spiel früher angesetzt gewesen, musste aber wegen Spielermangels beim SC Freising verschoben werden.
Breiterer Kader, befreiter Auftakt
Im Vergleich zu den vergangenen Wochen konnte der SC Freising diesmal wieder mit einem breiteren Kader anreisen. Nach mehreren Spielen mit nahezu leerer Auswechselbank war das eine willkommene Situation. Entsprechend lautete die Devise von Beginn an: befreit aufspielen, Spaß am Spiel haben und den Druck dem Gastgeber überlassen.
Der Start gelang den Gästen zunächst sehr gut. Mit viel Tempo und konsequent ausgespielten Angriffen erspielte sich der SC Freising früh eine 4:2-Führung. Treffer von Konstantin Vopel, Michael Schuster und Christian Heldner sorgten dafür, dass die Freisinger in der Anfangsphase das Spielgeschehen bestimmten. Beide Mannschaften setzten auf schnelles Umschaltspiel, sodass sich ein temporeicher Schlagabtausch mit zahlreichen Kontern entwickelte.
Dachau dreht das Spiel
Doch der ASV Dachau fand zunehmend besser in die Partie. Nach rund zehn Minuten gelang den Gastgebern der Ausgleich, wenig später gingen sie erstmals selbst in Führung. Während Freising in dieser Phase einige Chancen ungenutzt ließ, nutzten die Dachauer ihre Möglichkeiten konsequenter und setzten sich Schritt für Schritt ab.
Rote Karte vor der Pause
Kurz vor der Halbzeit erhielt Michael Schuster zunächst eine Zwei-Minuten-Strafe und im weiteren Verlauf zusätzlich die Rote Karte. Damit verlor der SC Freising einen wichtigen Schlüsselspieler im Angriff. Dachau nutzte die Situation konsequent aus, erhöhte das Tempo weiter und kam über einfache Tore aus dem Rückraum und aus Gegenstößen zu einer klaren Führung. Bis zur Pause bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 20:12 aus.
Kampf bis zum Schluss
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Freisinger noch einmal, den Abstand zu verkürzen. Immer wieder gelangen schöne Treffer, unter anderem durch Felix Miller, Ernad Huzejrovic und Moritz Kempf. Dennoch blieb Dachau über weite Strecken der zweiten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Trotz des deutlichen Rückstands kämpfte der SC Freising bis zum Schluss und ließ sich nicht hängen. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen jedoch konsequent und entschieden das Spiel am Ende deutlich mit 41:26 für sich.
Nächste Aufgabe: TV Eggenfelden
Die Saison biegt inzwischen auf die Zielgerade ein. Bereits am Samstag empfängt der SC Freising in der heimischen Luitpoldhalle den TV Eggenfelden. Dort möchte das Team an die positiven Phasen aus diesem Spiel anknüpfen und gemeinsam mit den Fans einen Heimsieg einfahren.
Für den SC Freising trafen
Felix Miller (8), Konstantin Vopel (4), Michael Schuster (3), Ernad Huzejrovic (3), Alexander Heldner (2), Markus Gretsch (2), Moritz Kempf (2), Benjamin Schiebel (1), Christian Heldner (1)
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