Der SC Freising II hat am Sonntag in der Luitpoldhalle einen hochverdienten 39:31-Heimsieg (22:18) gegen den TSV Indersdorf gefeiert. Zum ersten Mal seit Jahren konnte die Mannschaft dabei mit voll besetzter Bank antreten – 16 Spieler standen zur Verfügung. Nach der knappen Niederlage in Karlsfeld in der Vorwoche war die Motivation entsprechend groß, diesmal wieder zu punkten. Für zusätzlichen Schwung sorgten gleich drei A-Jugendspieler, darunter Debütant Dominik Münchmeyer, der erstmals im Herrenbereich auflief.
7:0-Lauf zum frühen Vorsprung
Die Begegnung begann ausgeglichen, doch Freising fand schnell den nötigen Zugriff in der Abwehr. Konsequente Zweikampfführung, schnelle erste und zweite Welle sowie ein gut aufgelegter Karl Hörl zwischen den Pfosten sorgten dafür, dass sich der SCF schnell absetzte. Beim 5:4 in der 7. Minute startete ein 7:0-Lauf zum 12:4, an dem Johann Kirchfeld, Bruno Ostermann und Marwin Kempf mit je zwei Toren beteiligt waren. Nach 13 Minuten führte Freising bereits mit 14:6 – ein deutliches Zeichen.
In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte ließ die Konzentration etwas nach, was vor allem daran lag, dass Trainer Oliver Hartung-Senger die große Personaldichte nutzte und munter durchrotierte. Dennoch ging der SC Freising verdient mit 22:18 in die Pause.
Dominanz nach der Pause
Nach Wiederanpfiff spielte Freising sofort wieder mit der Dominanz der Anfangsphase: Nach einer Zeitstrafe der Gäste trafen Ostermann per Siebenmeter, Kirchfeld und erneut Ostermann innerhalb von acht Sekunden zum 26:20. Nun konnte sich auch Torhüter Lucas Müller mehrfach auszeichnen und stabilisierte die Abwehr weiter. Der SCF baute den Vorsprung Stück für Stück aus, lag beim 38:29 fünf Minuten vor Schluss mit neun Toren vorne und ließ dem TSV Indersdorf keine echte Chance mehr, noch einmal heranzukommen.
Offensiv zeigte die Mannschaft eine geschlossene Leistung – elf verschiedene Torschützen trugen sich in die Liste ein. Am Ende kratzte man sogar an der 40-Tore-Marke, die durchaus möglich gewesen wäre.
Starkes Signal
Der hochverdiente 39:31-Heimsieg ist eine überzeugende Reaktion auf die Niederlage der Vorwoche und ein starkes Signal für die kommenden Spiele.
Für den SC Freising II trafen
Bruno Ostermann (10/2), Johann Kirchfeld (8), Marwin Kempf (6), Philipp Skrinjar (3), Tobias Hellriegel (3), Manuel Gruber (3), Moritz Kempf (2), Moritz Hödl (1), Björn Kilian Herchenröder (1), Markus Gretsch (1), Christian Mohr (1)
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