Der SC Freising II hat das Kreisstadt-Derby gegen die SpVgg Altenerding III am Sonntagabend in der Luitpoldhalle mit 29:38 (17:17) verloren. Mit Altenerding gastierte der letztjährige Meister der Bezirksklasse Süd-West, der zudem mit einigen Akteuren aus der zweiten Mannschaft anreiste und damit als klarer Favorit in die Partie ging.
Auf Augenhöhe bis zur Pause
Doch die Freisinger Zweite zeigte sich unbeeindruckt. Nach einem 2:0-Start entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Zwischenzeitlich lag Altenerding mit 10:7 vorne, doch Freising kämpfte sich zurück. Angeführt von einem stark aufspielenden Johann Kirchfeld mit acht Treffern und den treffsicheren Kempf-Brüdern hielten die Gastgeber immer wieder dagegen und gingen beim 14:13, 16:15 und 17:16 sogar mehrfach in Führung. Zur Pause stand ein verdientes 17:17 auf der Anzeigetafel – die Überraschung lag greifbar nahe.
Altenerdings Kader macht den Unterschied
Nach dem Seitenwechsel hielten die Hausherren zunächst weiter dagegen, Philipp Skrinjar glich in der 34. Minute noch zum 20:20 aus. Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr machte sich die größere Breite im Altenerdinger Kader bemerkbar. Mit einem 5:0-Lauf zwischen der 35. und 39. Minute zogen die Gäste auf 21:27 davon. Während bei Freising die Kräfte nachließen und sich technische Fehler häuften, nutzte Altenerding jede Unachtsamkeit konsequent aus. Besonders Jakob Köhler mit zwölf und Markus Schorr mit sieben Toren waren von der Freisinger Abwehr kaum zu stoppen.
Freising verkürzte noch einmal auf 25:29, doch am Ende setzte sich der Favorit verdient mit 38:29 durch. Trotz der klaren Niederlage konnten die Freisinger mit der ersten Halbzeit und vielen gelungenen Aktionen zufrieden sein – darauf gilt es in den kommenden Spielen aufzubauen.
Nächste Aufgabe: Landkreis-Derby in Eching
Schon nächste Woche wartet der nächste Gegner im Landkreis-Derby: den SC Eching II.
Für den SC Freising II trafen
Johann Kirchfeld (8), Philipp Skrinjar (5), Lorenz Weber (4), Moritz Kempf (4/2), Marwin Kempf (3), Markus Gretsch (2), Tobias Hellriegel (2), Manuel Gruber (1)
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