Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr fand das Volksfestturnier für die Handballmänner des SC Freising in diesem Jahr wieder statt. Die Herren I belegten dabei den dritten Platz, doch das Ergebnis stand ohnehin nicht im Mittelpunkt: Für den neuen Trainer Holger Mundry, der die Mannschaft nach der vergangenen Saison von Interimstrainer Walter Schuhbauer übernommen hat, zählte vor allem das Zusammenspiel. Und das wurde im Laufe des Turniers von Spiel zu Spiel besser. Sein Ziel für die neue Saison: besser abschneiden als in der vergangenen Runde, die die Freisinger auf dem sechsten Tabellenplatz beendet hatten.
Knappe Niederlage gegen den späteren Turniersieger
Im ersten Spiel gegen den späteren Turniersieger TSV München-Allach II lag Freising nach wenigen Minuten bereits mit 0:5 zurück. Dann kamen die Gastgeber besser in Fahrt, vor allem Konstantin Vopel war über Außen immer wieder erfolgreich, und auch Rückkehrer Andras Falkner setzte schöne Akzente. Zu Beginn der zweiten Hälfte drehte Alexander Heldner auf und machte aus einem 7:10 mit drei Treffern in Folge ein 10:10. Später führte Freising sogar mit 14:12, musste sich am Ende aber mit 18:20 geschlagen geben.
Besonders zufrieden zeigte sich Mundry mit der beweglichen Abwehrarbeit in der 5:1-Formation: Christian Heldner und Michael Schuster arbeiteten im Innenblock, Felix Miller überzeugte als vorgezogener Abwehrspieler. Janic Bittner, eigentlich der Abwehrchef, wurde nach dem ersten Spiel geschont.
Klarer Sieg gegen Milbertshofen
Für die zweite Partie gegen den TSV Milbertshofen rückte Ernad Huzejrovic in den Kader und gab dem Freisinger Spiel laut Mundry eine starke Struktur. Auf Außen ersetzte Benjamin Schiebel Konstantin Vopel und machte seine Sache ebenfalls gut. Nach einem anfänglichen 3:3 führte Freising zur Pause bereits klar mit 13:7. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Gastgeber konzentriert und setzten sich gegen den Münchner Bezirksoberligisten und früheren Europapokalsieger mit 23:17 durch. Beste Werfer waren Felix Miller mit acht und Alexander Heldner mit sieben Toren.
Späte Niederlage gegen Würm-Mitte
In der letzten Begegnung gegen die HSG Würm-Mitte 22 dominierten eher die Abwehrreihen. Lange sah es nach einem Freisinger Erfolg aus, zehn Minuten vor dem Ende führte die Mannschaft noch mit 14:11. Danach gelang allerdings kein Treffer mehr, und das Turnier endete mit einer 14:15-Niederlage. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch: Im Anschluss ging es für die ganze Mannschaft gemeinsam ins Festzelt.
Ausblick
Vor dem Saisonauftakt in der Bezirksoberliga am Sonntag, 21. September, gegen den ASV Dachau stand noch ein letzter Test gegen Forstenried auf dem Programm.
Mehr zum Turnier
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