Nach Bereich

Nach Thema

Die Damen des SC Freising sind in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 gestartet. Trainer Andreas Hilz blickt trotz eines deutlich kleineren Kaders optimistisch auf die kommenden Monate. Gerüchten, die Mannschaft könne aus der Bezirksoberliga abgemeldet werden, erteilt er eine klare Absage: Das Team spielt, und es brennt auf den Saisonstart.

Weniger Breite, aber viel Engagement

Dass der Kader geschrumpft ist, verschweigt Hilz nicht. Mehrere langjährige Stützen gehören dem Team nicht mehr an, darunter Maren Müller, Alina Schindler und Melanie Kapser. Die Schwestern Sofia und Hanna Knecht haben sich dem SVA Palzing angeschlossen. Eduarta Krasnigi, in der vergangenen Saison eine der prägenden Spielerinnen, legt derzeit eine Handballpause ein, bleibt aber Spielerin des SC Freising.

Die verbliebenen Spielerinnen sind dafür mit großem Einsatz in die Vorbereitung gestartet, die Stimmung ist nach Aussage des Trainers bestens. Die Mannschaft sei noch enger zusammengerückt, Hilz spricht von fast familiären Verhältnissen. Einen zusätzlichen Schub hat dabei das Trainingslager Anfang August gegeben.

Starke Startformation und zwei Neuzugänge

Um die Qualität macht sich Hilz keine Sorgen: Die Startformation sei stark, eine Herausforderung könnte eher die Breite werden. Neben den Torhüterinnen Maren Beuth und Nadine Krings stehen aktuell zehn Feldspielerinnen zur Verfügung, darunter bekannte Namen wie Sabrina Schuster, Lea Lorenzl, Nina Wiedemann, Carla Bluhme und Nele Gebhardt.

Neu im Team sind zwei erfahrene Spielerinnen: Raphaela Sandrock, die bis vor einigen Jahren beim ASV Dachau spielte, hat wieder richtig Lust auf Handball. Und Michaela Schmid, die einst in der A-Jugend des SC Freising aktiv war, feiert ihr Comeback. Beide können im Rückraum und am Kreis eingesetzt werden – eine Flexibilität, die bei einem kleinen Kader besonders wertvoll ist. Außerdem hofft der Trainer, dass im Laufe der Saison die eine oder andere Pausierende wieder einspringt. Maren Müller etwa stehe bereit, falls sie gebraucht werde.

Ziel: Klassenerhalt

Die Bezirksoberliga wird in dieser Saison nicht leichter: Mit der SpVgg Altenerding und der SSG Metten kommen zwei starke Aufsteiger hinzu. Das Ziel ist deshalb klar formuliert – der Klassenerhalt. Alles Weitere werde sich zeigen. Vor allem aber freut sich die ganze Mannschaft darauf, dass es endlich wieder losgeht.

Mehr dazu

Den ausführlichen Artikel mit allen Stimmen von Andreas Hilz gibt es beim Freisinger Tagblatt auf Merkur.de.