Wahnsinns-Moral: SC Freising dreht Krimi gegen Rimpar!
Was für ein Saisonfinale in der Luitpoldhalle! Obwohl die bayerische Vizemeisterschaft in der Regionalliga für die männliche C-Jugend des SC Freising bereits vor dem Anpfiff feststand, lieferten sich die Jungs gegen die SG DJK Rimpar einen hochemotionalen Schlagabtausch, den sie am Ende mit 27:26 für sich entschieden.
Verschlafener Start
Dabei war der Start alles andere als glücklich: Die ersten zehn Minuten wurden komplett verschlafen. Rimpar führte schnell mit 4:0 und nach zwölf Minuten mit 9:4, woraufhin das Trainerteam die Auszeit nahm. Der SCF lief fast über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher, zwischenzeitlich betrug er sechs Tore. Zur Halbzeit stand es 12:16.
Erschwert wurde die Aufholjagd durch einige umstrittene Entscheidungen der Schiedsrichter – Rimpar bekam acht Siebenmeter zugesprochen, Freising nur einen. Doch die Mannschaft bewies ein riesiges Kämpferherz.
Die Aufholjagd
Angetrieben von der lautstarken Unterstützung der Fans bissen sich die Freisinger Tor um Tor heran. Andreas Aunkofer glich mit zwei Treffern in Folge zum 18:18 aus, und knapp 14 Minuten vor dem Ende gelang Bastian Breiteneicher mit dem 19:18 die allererste Führung der Partie. Danach ging es hin und her: Bis zum 24:24 glich Rimpar jede Freisinger Führung wieder aus.
Die Crunchtime
Dann schien die Partie doch noch zu kippen: Rimparer Top-Torschütze Yannik Groß, der elf Treffer erzielte, brachte die Gäste mit drei Toren in Folge 26:24 in Führung. Doch in einer nervenaufreibenden Schlussphase behielt das Team die Nerven: Andreas Aunkofer verkürzte, Ferdinand Tüllmann glich zum 26:26 aus – und traf 41 Sekunden vor dem Ende auch zum 27:26. Rimpars letzte Auszeit änderte nichts mehr, der knappe Sieg war gerettet.
Ein Erfolg des reinen Willens, der zeigt, aus welchem Holz diese Truppe geschnitzt ist. Ein würdiger Heimsieg zum Abschluss einer starken Saison – herzlichen Glückwunsch zur bayerischen Vizemeisterschaft!
Für den SC Freising trafen
Andreas Aunkofer (9/1), Angelo Kohring (4), Luis Maximilian Schachinger (4), Bastian Breiteneicher (3), Simon Schranner (3), Emil Weber (2), Ferdinand Tüllmann (2)
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