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Frauen I setzen sich deutlich und souverän gegen SVA Palzing durch
30.03.2025 – Bezirksoberliga Frauen
Am Sonntagabend trafen die Damen des SC Freising in der Bezirksoberliga auf den SVA Palzing. In der Zollinger Dreifach-Turnhalle mit rekordverdächtiger Zuschauerzahl aus der
Domstadt entwickelte sich eine temporeiche Partie, die die Gäste aus Freising am Ende souverän mit 32:22 (15:11) für sich entschieden.Der SC Freising startete konzentriert und nach langen sechs Minuten verwandelte Theresa Obermeier einen Siebenmeter zur 1:0-Führung für die Gäste. Zwar konnte Palzing kurz
darauf ausgleichen, doch Freising antwortete prompt mit einem starken 3:0-Lauf, unter anderem durch Tore von Maria Zech und Amelie Forkel. Palzing hielt zunächst dagegen und verkürzte durch Franziska Rommel und Veronika Wöhrl auf 6:7 (15. Minute). Doch Freising zeigte sich effizient im Abschluss, insbesondere Melanie Kapser und Eduarta Krasnigi trugen mit wichtigen Treffern dazu bei, dass der Vorsprung bis zur Pause auf vier Tore anwuchs. Beim Stand von 11:15 ging es in die Kabinen.Nach dem Seitenwechsel blieb Freising die spielbestimmende Mannschaft. Maria Zech, die insgesamt neun Treffer erzielte, sorgte mit zwei Toren direkt nach Wiederanpfiff für klare
Verhältnisse (12:17, 32. Minute). Zwar gelang es Palzing vereinzelt zu verkürzen, doch Freising ließ sich nicht beirren.
Die Domstädterinnen blieben treffsicher und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Freisinger Abwehr um Abwehrchefin Carolin Vopel und Torhüterin Hanna Knecht machten zudem dem SVA das Leben schwer. Palzing versuchte mit einer Auszeit (40:46) noch einmal, die Wende einzuleiten, doch Freising ließ sich nicht aus dem Konzept bringen.
In der Schlussphase dominierte der SC Freising das Spielgeschehen klar. Trotz einiger Zeitstrafen auf beiden Seiten blieben die Gäste konsequent und erhöhten durch Obermeier
und Amelie Forkel zuletzt auf 21:32. Die Damen des SC Freising zeigten eine starke Teamleistung und bewiesen vor allem im
Angriff große Effizienz.
Keine Angst aber Respekt seitens des SVA Palzing wurde an diesem Derbytag zur Angst vor dem SC Freising transformiert.
An der Leistung sollte am kommenden Samstag auswärts gegen den Tabellenzweiten TV Altötting angeknüpft werden.Ein Sieg zum Saisonabschluss wäre eine verdiente Belohnung
für die Domstädterinnen.Maria Zech (9), Melanie Kapser (5), Eduarta Krasnigi (4/3), Theresa Obermeier (4/2), Amelie Forkel (3), Carla Bluhme (2), Carolin Vopel (2), Maren Müller (1), Franziska Edler (1), Elena Scheffrahn (1)
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Herren I überzeugen gegen Waldkraiburg – Heimstarker Auftritt mit Wermutstropfen
22.03.2025 – Bezirksoberliga Männer
Der SC Freising hat am Samstagabend einen souveränen 32:23 (18:8) -Heimsieg gegen den VfL Waldkraiburg eingefahren. Damit bestätigte das Team von Trainer Walter Schuhbauer die starke Leistung aus dem Hinspiel. Überschattet wurde der Erfolg allerdings von der Verletzung von Christian Heldner, der nach einer Abwehraktion angeschlagen vom Feld musste. Nach Spielende die bittere Diagnose – Fraktur am Sprunggelenk. Damit wird er dem Team voraussichtlich für den Rest der Saison fehlen.
Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Der VfL Waldkraiburg benötigte dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg und trat entsprechend engagiert auf. Der SC Freising hingegen musste mit personellen Sorgen in die Partie gehen. Konstantin Vopel und Matthias Kapp kehrten nach überstandener Erkrankung zurück, Michael Schuster war unter der Woche angeschlagen, und Janic Bittner laborierte an Rückenproblemen. Altstar Tobias Kapser sprang daher unterstützend ein und übernahm Verantwortung in Angriff und Abwehr.
Freising startete konzentriert und dominierte die Anfangsphase mit einem 5:0-Lauf. In der Defensive stand die Mannschaft kompakt und fand in der Offensive gute Lösungen gegen die offensive 3:3-Abwehrformation der Gäste. Felix Miller war mit 12 Treffern – darunter vier sicher verwandelte Siebenmeter – der beste Werfer des Abends. Alexander Heldner und Konstantin Vopel setzten ebenfalls wichtige Akzente in der ersten Halbzeit, die mit einer deutlichen 18:8-Führung endete.
Der VfL Waldkraiburg tat sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden. Erst Mitte der ersten Hälfte gelangen mehr Torabschlüsse. Besonders Stefan Lode zeigte mit insgesamt 11 Treffern, darunter fünf Siebenmeter, warum er zu den torgefährlichsten Spielern der Liga zählt.
Nach dem Ausfall von Christian Heldner in Halbzeit zwei geriet die Freisinger Abwehr zwischenzeitlich unter Druck, auch in der Offensive ging phasenweise die Durchschlagskraft verloren. Waldkraiburg nutzte diese Schwächephase, um den Rückstand zwischenzeitlich zu verkürzen, ohne jedoch ernsthaft gefährlich zu werden.
Mit dem Heimsieg festigt der SC Freising seine Platzierung im Tabellenmittelfeld. In der kommenden Woche steht das Derby gegen Altenerdig an. Hier gilt es die Leistung der ersten Halbzeit zu bestätigen und die entstandene Lücke in der Defensive bestmöglich zu kompensieren.
Felix Miller (12), Konstantin Vopel (4), Alexander Heldner (4), Bruno Ostermann (3), Michael Schuster (3), Benjamin Schiebel (2), Tobias Kapser (2), Markus Gretsch (1), Matthias Kapp (1)
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Herren I erkämpfen Auswärtspunkt in Mainburg – dünner Kader, starker Start, bitteres Ende
15.03.2025 – Bezirksoberliga Männer
Der SC Freising musste sich am vergangenen Samstag beim TSV 1861 Mainburg mit einem 26:26 (14:9) zufriedengeben. In einer Partie, die der SCF lange dominierte, fehlten am Ende die Kräfte – auch bedingt durch die angespannte Personalsituation.
Schon vor Anpfiff war klar: Die Vorzeichen standen nicht günstig. Kurzfristige Ausfälle von Konstantin Vopel und Matthias Kapp dezimierten den Kader auf lediglich zehn einsatzfähige Spieler. Altstar Tobias Kapser wurde daraufhin vom Trainer aus der Handballrente rekrutiert. Die Nominierung zahlte sich aus. Das Duo Heldner Kapser harmonierte insbesondere in der Anfangsphase, während Torhüter Niklas Schiek mit mehreren Paraden den Grundstein für eine frühe Führung legte.
Freising spielte in der ersten Halbzeit stark auf und ließ den Gastgebern kaum Raum zur Entfaltung. Die offensive Effizienz und die stabile Abwehrleistung ermöglichten eine zwischenzeitliche Sieben-Tore-Führung. Doch in der zweiten Hälfte änderte sich das Bild: Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Benjamin Moses Becker – der bis dahin sicher vom Siebenmeterpunkt agiert hatte – war der SCF gezwungen, nahezu durchzuspielen. Mainburg nutzte die schwindenden Kräfte der Freisinger konsequent aus, spielte überlegt und fand zunehmend bessere Lösungen im Abschluss.
Besonders Michael Fischbäck (10 Tore) auf Seiten der Gastgeber drückte dem Spiel in der Schlussphase seinen Stempel auf. So gelang Mainburg in letzter Minute noch der Ausgleich – ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf für den TSV und ein kleiner Rückschlag für Freising, der sich angesichts des Spielverlaufs wie eine Niederlage anfühlte.
Für den SC Freising gilt es nun, die personellen Lücken schnellstmöglich zu schließen und im kommenden Heimspiel wieder an die starke erste Halbzeit anzuknüpfen.
Alexander Heldner (7), Felix Miller (5), Michael Schuster (4), Christian Heldner (4), Benjamin Moses Becker (2), Janic Bittner (2), Tobias Kapser (2)
