SC Freising kann Schwung aus der Vorwoche nicht mitnehmen: Deutliche Niederlage in Altötting

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen den SC Eching in der Vorwoche reiste der SC Freising mit großem Optimismus und dem festen Vorsatz, diesen Schwung in die nächste Partie mitzunehmen, zum Auswärtsspiel gegen den TV Altötting. Leider gelang es den Freisingern an diesem Spieltag nicht, die Euphorie der Vorwoche auf die Platte zu bringen, und so musste das Team am Ende eine deutliche Niederlage hinnehmen.

Die Anfangsphase der Begegnung verlief für den SC Freising vielversprechend. Konstantin Vopel eröffnete den Torreigen souverän per Siebenmeter, und Christian Heldner legte kurz darauf zum 0:2 nach. Besonders hervorzuheben war in dieser Phase die Freisinger Abwehr, die sehr gut stand und es den Gastgebern schwer machte, ins Spiel zu finden. Doch Handball ist bekanntlich ein Spiel der Läufe, und so nutzte Altötting eine der ersten Zeitstrafen gegen Freising geschickt aus, um das Blatt zu wenden und sich bis auf 5:2 abzusetzen.

Die Freisinger zeigten jedoch Kampfgeist: Michael Schuster und Konstantin Vopel hielten ihr Team mit wichtigen Treffern im Spiel. Trotz aller Bemühungen und einer weiterhin engagierten Defensive, die sich immer wieder in die Zweikämpfe warf, konnte Altötting eine knappe Führung bis zur Halbzeit behaupten. Mit einem Stand von 15:11 ging es in die Kabinen – zu diesem Zeitpunkt war für den SC Freising noch alles möglich.

Was dann nach der Pause geschah, war leider ein Spiegelbild dessen, was die Freisinger unbedingt vermeiden wollten: Der Schwung der ersten Hälfte war dahin, und ein regelrechter Einbruch im Spiel des SC Freising ließ den TV Altötting davonziehen. Zu viele technische Fehler im Angriff führten zu einfachen Ballverlusten, die der Gegner gnadenlos bestrafte. Hinzu kam ein glänzend aufgelegter Torwart auf Seiten der Altöttinger, der mit seinen Paraden selbst klarste Chancen der Freisinger vereitelte und sein Team immer wieder im Spiel hielt.

Der SC Freising fand einfach nicht mehr zu seinem Rhythmus und konnte die Lücke, die sich auftat, nicht mehr schließen. Trotz einiger Lichtblicke, wie den Treffern von Alexander Heldner, Michael Schuster oder Felix Miller, gelang es nicht, die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen oder den Rückstand entscheidend zu verkürzen. In der zweiten Halbzeit machte sich zunehmende Frustration breit, da die Freisinger ihre spielerische Linie nicht mehr fanden und sich die technischen Fehler häuften. Am Ende stand ein 33:23 auf der Anzeigetafel, das die Enttäuschung über die verpasste Chance, Punkte mitzunehmen, deutlich machte.

Nun steht für die Mannschaft die Winterpause vor der Tür – es gilt, diese Tage zu nutzen, um die Köpfe freizubekommen, die kleinen Wehwehchen auszukurieren und neue Energie zu tanken, sodass der Spaß am Spiel wieder zurückkehrt.

Bereits am 10.01. geht es für die Domstädter gegen den ASV Dachau in die Rückrunde – die besteGelegenheit, um den Umschwung in eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte zu starten.