Am vergangenen Samstag, dem 21.02.2026, stand für unsere C-Jugend das richtungsweisende Duell beim VfL Günzburg an. Als direkter Konkurrent um den zweiten Tabellenplatz war die Brisanz der Begegnung von der ersten Minute an spürbar. Trotz der ungünstigen Terminierung am Ende der Faschingsferien war die Halle gut gefüllt – ein großes Dankeschön geht an die mitgereisten Fans aus Freising, die uns lautstark unterstützten.
Der Start verlief holprig. Vor allem die Defensive fand keinen Zugriff auf die agilen Hausherren, die immer wieder durch individuelle Durchbrüche zum Erfolg kamen. Mitte der ersten Halbzeit sah sich Trainer Erik Brasko gezwungen, per Auszeit nachzujustieren.
Die Korrekturen fruchteten zunächst: Wir konnten uns zeitweise mit zwei Toren absetzen. Doch die Konstanz fehlte. Günzburg stellte sich besser auf unsere Deckung ein und bestrafte unsere Nachlässigkeiten eiskalt. Mit einem bitteren 7:2-Lauf drehte der VfL die Partie noch vor dem Pausenpfiff, sodass wir mit einem 2-Tore-Rückstand in die Kabine gingen.
Zweite Halbzeit: Ein Aufbäumen ohne Happy End
Nach einer deutlichen und emotionalen Kabinenansprache zeigten die Jungs zu Beginn des zweiten Durchgangs ihr wahres Potenzial. Plötzlich stimmte die Laufbereitschaft, und das Zusammenspiel funktionierte. Wir drehten das Spiel und setzten uns sogar mit drei Toren ab, was den gegnerischen Trainer zur Auszeit zwang.
Leider markierte diese Auszeit den Wendepunkt zu unseren Ungunsten. Statt die Spielzüge konsequent weiterzuspielen, verfiel die Mannschaft wieder in alte Muster:
Fokus auf Einzelaktionen: Das Angriffsspiel wurde zu statisch und die Stärke des Kollektivs ging in dieser Phase verloren.
Technische Fehler: Die Brechstange führte zu unnötigen Ballverlusten.
Am Ende mussten wir uns dem VfL Günzburg mit drei Toren Differenz 32:29 geschlagen geben.
Fokus auf HT München
Das Spiel in Günzburg war eine harte Lehre. Wir haben gesehen, dass wir jeden Gegner in dieser Liga dominieren können, wenn wir als Einheit auftreten und unsere Spielzüge diszipliniert zu Ende bringen. Sobald wir jedoch in Einzelaktionen verfallen, verlieren wir die Kontrolle.
Der Blick geht nach vorne:
Schon am nächsten Spieltag wartet mit HT München der nächste Brocken in eigener Halle. Das Positive aus dem Günzburg-Spiel ist klar: Wir haben die Qualität, hohe Rückstände zu drehen und uns gegen Top-Teams Abstände zu erarbeiten.
Wenn wir die „zehn Minuten“ aus der zweiten Halbzeit als Maßstab nehmen und die technischen Fehler durch konzentriertes Teamplay minimieren, ist vor heimischer Kulisse alles möglich. Wir sind bereit, die Scharte auszuwetzen und zu zeigen, dass der Weg zum Erfolg nur über das Kollektiv führt!

