Kategorie: Spielbericht

  • Herren II – SC Freising II findet zurück in die Spur – souveräner Heimsieg gegen Eching

    Herren II – SC Freising II findet zurück in die Spur – souveräner Heimsieg gegen Eching

    Nach zuletzt durchwachsenen Auftritten wollte der SC Freising II im Heimspiel gegen den SC Eching II endlich wieder punkten – und das gelang trotz schwieriger Voraussetzungen. Trainer Oliver Hartung-Senger musste kurzfristig passen, wurde jedoch von einer starken Gemeinschaft aus mehreren Spielern an der Bank vertreten.

    Obwohl man den A-Jugendlichen an diesem Tag bewusst viel Spielzeit geben wollte, begann Freising zunächst mit der altbekannten Startformation. Der Beginn verlief allerdings holprig, Eching setzte früh Akzente und Freising tat sich schwer, ins Spiel zu finden. Entsprechend schnell wurde reagiert und die ersten Wechsel vorgenommen.

    Besonders das Einbinden zweier A-Jugendlicher im Innenblock brachte spürbar mehr Ruhe und Stabilität in die Defensive. Zusätzlich schloss Finn Domke konsequent die Lücke auf der halbrechten Abwehrposition. Auf dieser Basis kämpfte sich der SCF nach und nach ins Spiel, glich aus und konnte bis zur Pause erstmals deutlicher davonziehen.

    In der zweiten Halbzeit war die Partie dann nicht mehr wirklich spannend. Freising kontrollierte das Spielgeschehen, ohne zu glänzen, und der Spielfluss plätscherte über weite Strecken dahin. Positiv hervorzuheben ist, dass jeder Spieler Einsatzzeit bekam und seinen Teil zum am Ende verdienten 38:32-Heimsieg beitrug.

    Nächste Woche wartet mit der zweiten a.K.-Mannschaft aus Schwabkirchen die nächste Aufgabe. Nach einem eher mittelmäßigen Auftritt will der SC Freising dort wieder konsequenter und konzentrierter auftreten.

    Torschützen SC Freising II:
    Kirchfeld (6), Mohr (6), Domke (6), Kempf Marwin (6), Kempf Moritz (4), Hellriegel (3), Skrinjar (3), Weber (2), Gruber (1), Groß (1)

  • Zweite Hälfte zum Vergessen – SC Freising weiter in der Abwärtsspirale

    Herren Bezirksoberliga | 18. Januar 2026

    Am vergangenen Samstag gastierter der SC Freising bei der SSG Metten an und musste am Ende eine knappe Niederlage hinnehmen, nachdem eine deutliche Führung in der zweiten Halbzeit verspielt wurde. Trotz einer starken ersten Hälfte und überzeugender Leistungen in der Defensive konnte das Team den Schwung nicht über die volle Distanz halten.

    Die Partie begann mit einem schnellen Schlagabtausch, bei dem die SSG Metten durch Patrik Sigl in Führung ging, doch Christian Heldner glich für Freising umgehend aus. Die Anfangsphase war von hohem Tempo geprägt, und beide Teams suchten den Weg zum Tor. Ein herber Rückschlag für den SC Freising ereignete sich früh im Spiel mit der Verletzung von Spielmacher Petrit Guri, der das Spielfeld verlassen musste.

    Trotz dieses Ausfalls zeigte der SC Freising eine beeindruckende Reaktion. Besonders hervorzuheben war der starke Verbund zwischen der Freisinger Abwehr und ihrem Torwart. Die Defensive stand kompakt, erschwerte der SSG Metten das Durchkommen und ermöglichte dem Torhüter dahinter wichtige Paraden. Im Angriff war es vor allem Christian Heldner, der mit viel Überzeugung und Zug zum Tor maßgeblich für die Offensive der Freisinger verantwortlich war. Er erzielte wichtige Treffer und trieb sein Team an. Freising konnte sich kontinuierlich absetzen und ging mit einer komfortablen Führung von 11:18 in die Halbzeitpause.

    Was sich in der zweiten Halbzeit ereignete, war ein kompletter Umschwung im Spielgeschehen. Ab der 35. Minute kippte die Partie vollständig zugunsten der Heimmannschaft. Der SC Freising verlor seinen spielerischen Faden und zeigte sich im Umgang mit der offensiven Abwehr der Mettener zunehmend ideenlos. Fehlender Spielwitz und die nötige Coolness im Angriffspiel sowie im Abschluss führten zu vergebenen Chancen, selbst vor freiem Tor.

    Hinzu kam eine wachsende Nachlässigkeit im Abwehrverbund, die es der SSG Metten ermöglichte, Tor um Tor aufzuholen. Die Freisinger konnten dem Druck der Heimmannschaft nicht mehr standhalten und ließen sich die deutliche Führung Stück für Stück entreißen. Die Mettener nutzten die Schwächephase der Gäste gnadenlos aus und übernahmen in den Schlussminuten die Führung. Trotz eines letzten Treffers von Christian Heldner zum 32:31 reichte es am Ende nicht mehr für den SC Freising, der die Partie knapp verlor.
    Zu allem Überfluss muss der SC zudem um Moses Becker bangen, der sich kurz nach seiner Einwechslung am Knie verletzte.

    Entgültig im Abstiegskampf angekommen muss SC am kommenden Sonntag zum Tabellenschlusslicht aus Mainburg reisen und sich wichtige Punkte – tabellarisch und mental – einsammeln.

  • Herren II: Kampfgeist in der Semptsporthalle

    SC Freising II unterliegt Altenerding III
    Zum Auftakt in das neue Jahr stand für die zweite Garde des SC Freising direkt eine schwere Auswärtsaufgabe an. Nach der deutlichen 29:38-Niederlage im Hinspiel wollte man sich in Altenerding rehabilitieren. Die Vorzeichen waren jedoch schwierig: Während Freising mit einem dezimierten Kader anreiste, war die Heimmannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft und Talenten aus dem Bezirksoberliga-Kader verstärkt. 

    Davon ließen sich die Freisinger jedoch nicht einschüchtern. Mit Finn Domke feierte ein Neuzugang sein Debüt und fügte sich mit vier Treffern sofort glänzend in das Teamgefüge ein. Das Spiel begann ausgeglichen, und bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen (5:5 nach 8 Minuten). 

    In der Folge verlor der SC jedoch kurzzeitig den Zugriff, was die „Biber“ ausnutzten, um auf 15:9 davonzuziehen. Doch Freising bewies Moral: Dank einer starken kämpferischen Leistung und Paraden von Torhüter Karl Hörl verkürzte man bis zur Pause auf ein hoffnungsvolles 16:15. 

    Der Schwung aus der Kabine hielt leider nicht lange an. Altenerding startete mit der ersten Sechs in den zweiten Durchgang und stellte Freising vor eine stabile Abwehr. Tor um Tor setzten sich die Hausherren ab, bis beim Stand von 30:22 in der 51. Minute die Vorentscheidung gefallen war. Torhüter Lucas Müller sorgte dafür, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel.

    In der Schlussphase bewiesen die Freisinger jedoch erneut Charakter. Vor allem Johann Kirchfeld, der mit 10 Treffern bester Schütze der Gäste war, sorgte mit einer Serie von Toren dafür, dass das Ergebnis mit 32:29 noch versöhnlich gestaltet werden konnte.

    Auch wenn es nicht für Punkte reichte, machen die guten Ansätze Hoffnung für die kommenden Aufgaben. 

    Bereits am nächsten Wochenende geht es für das Team zuhause gegen den SC Eching II.

  • SC Freising kann Schwung aus der Vorwoche nicht mitnehmen: Deutliche Niederlage in Altötting

    Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen den SC Eching in der Vorwoche reiste der SC Freising mit großem Optimismus und dem festen Vorsatz, diesen Schwung in die nächste Partie mitzunehmen, zum Auswärtsspiel gegen den TV Altötting. Leider gelang es den Freisingern an diesem Spieltag nicht, die Euphorie der Vorwoche auf die Platte zu bringen, und so musste das Team am Ende eine deutliche Niederlage hinnehmen.

    Die Anfangsphase der Begegnung verlief für den SC Freising vielversprechend. Konstantin Vopel eröffnete den Torreigen souverän per Siebenmeter, und Christian Heldner legte kurz darauf zum 0:2 nach. Besonders hervorzuheben war in dieser Phase die Freisinger Abwehr, die sehr gut stand und es den Gastgebern schwer machte, ins Spiel zu finden. Doch Handball ist bekanntlich ein Spiel der Läufe, und so nutzte Altötting eine der ersten Zeitstrafen gegen Freising geschickt aus, um das Blatt zu wenden und sich bis auf 5:2 abzusetzen.

    Die Freisinger zeigten jedoch Kampfgeist: Michael Schuster und Konstantin Vopel hielten ihr Team mit wichtigen Treffern im Spiel. Trotz aller Bemühungen und einer weiterhin engagierten Defensive, die sich immer wieder in die Zweikämpfe warf, konnte Altötting eine knappe Führung bis zur Halbzeit behaupten. Mit einem Stand von 15:11 ging es in die Kabinen – zu diesem Zeitpunkt war für den SC Freising noch alles möglich.

    Was dann nach der Pause geschah, war leider ein Spiegelbild dessen, was die Freisinger unbedingt vermeiden wollten: Der Schwung der ersten Hälfte war dahin, und ein regelrechter Einbruch im Spiel des SC Freising ließ den TV Altötting davonziehen. Zu viele technische Fehler im Angriff führten zu einfachen Ballverlusten, die der Gegner gnadenlos bestrafte. Hinzu kam ein glänzend aufgelegter Torwart auf Seiten der Altöttinger, der mit seinen Paraden selbst klarste Chancen der Freisinger vereitelte und sein Team immer wieder im Spiel hielt.

    Der SC Freising fand einfach nicht mehr zu seinem Rhythmus und konnte die Lücke, die sich auftat, nicht mehr schließen. Trotz einiger Lichtblicke, wie den Treffern von Alexander Heldner, Michael Schuster oder Felix Miller, gelang es nicht, die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen oder den Rückstand entscheidend zu verkürzen. In der zweiten Halbzeit machte sich zunehmende Frustration breit, da die Freisinger ihre spielerische Linie nicht mehr fanden und sich die technischen Fehler häuften. Am Ende stand ein 33:23 auf der Anzeigetafel, das die Enttäuschung über die verpasste Chance, Punkte mitzunehmen, deutlich machte.

    Nun steht für die Mannschaft die Winterpause vor der Tür – es gilt, diese Tage zu nutzen, um die Köpfe freizubekommen, die kleinen Wehwehchen auszukurieren und neue Energie zu tanken, sodass der Spaß am Spiel wieder zurückkehrt.

    Bereits am 10.01. geht es für die Domstädter gegen den ASV Dachau in die Rückrunde – die besteGelegenheit, um den Umschwung in eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte zu starten.

  • Offensiv-Spektakel vor der Pause: Freising tankt Selbstvertrauen auf Platz 2

    Offensiv-Spektakel vor der Pause: Freising tankt Selbstvertrauen auf Platz 2

    Nach der knappen 24:26-Hinspielniederlage gegen die JSG Fürther Land hatten die C-Junioren des SC Freising eine klare Mission für das Rückspiel in eigener Halle: Wiedergutmachung und eine bessere Vorstellung abliefern. Und wie sie das taten! Die Freisinger zeigten zum Jahresausklang eine beeindruckende Leistung und feierten einen verdienten 37:30-Sieg.
    Die Partie startete zunächst ausgeglichen. Beide Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem sich niemand entscheidend absetzen konnte. Der Wendepunkt kam in der 17. Spielminute. Eine 2-Minuten-Zeitstrafe gegen die Fürther Land schien den berühmten „Kipp-Moment“ herbeizuführen.
    Der SC Freising nutzte die Überzahl eiskalt aus und setzte sich mit drei Toren auf 12:9 ab. Selbst nach Ablauf der Strafe ließen die Freisinger den Spielfluss nicht abreißen. Mit temporeichen Angriffen und einer nun dominanten Spielweise bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Zur Halbzeit leuchtete ein komfortables 19:12 auf der Anzeigetafel – ein starkes Polster, das die Halle bereits in Feierstimmung versetzte.
    Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste aus Fürther Land, das Blatt zu wenden. Sie agierten phasenweise sehr offensiv und aggressiv in der Abwehr, was das Spiel etwas fahriger und hektischer machte. Trotz der Umstellung in der Fürther Defensive funktionierte die Offensive des SC Freising weiterhin herausragend.Die Freisinger zeigten eine beeindruckende Torgefährlichkeit. Zwar gab es die eine oder andere Situation, in der man sich eine etwas stabilere Abwehrarbeit gewünscht hätte, doch dies tat dem Gesamtergebnis keinen Abbruch.
    Am Ende stand ein überzeugender 37:30-Sieg zu Buche. Die Freisinger Jungs belohnten sich mit der gelungenen Revanche und einem erfolgreichen Jahresabschluss.
    Mit diesem Erfolg festigen die C-Junioren des SC Freising ihren 2. Tabellenplatz in der Regionalliga. Nun geht es in die wohlverdiente Winterpause, um die Batterien aufzuladen. Die Fans dürfen gespannt sein, wenn das Team im Januar wieder voll angreifen wird.

  • Herren II – SC Freising II bleibt weit unter den Möglichkeiten

    Der SC Freising II hat in der Bezirksklasse Männer Staffel Süd-West einen gebrauchten Tag erwischt und gegen den TSV Schleißheim II eine verdiente 30:38-Niederlage hinnehmen müssen. Vor allem aus eigener Sicht war es vermutlich das schwächste Saisonspiel.

    Dabei begann die Partie zunächst noch ausgeglichen. In der Anfangsphase konnte Freising das Spiel offen gestalten und immer wieder ausgleichen. Doch schon früh zeigte sich eines der Hauptprobleme des Nachmittags: Zu viele klare Torchancen blieben ungenutzt. Schleißheim nutzte diese Nachlässigkeiten konsequent und setzte sich bis zur Pause leicht ab (16:19).

    Nach dem Seitenwechsel verschärfte sich das Bild deutlich. Während die Gäste weiter mit ihrer Erfahrung agierten, fand der SC Freising II in der zweiten Hälfte kaum noch einen Draht zum Spiel. Im Angriff fehlte die Durchschlagskraft, in der Abwehr der Zugriff, sodass der Rückstand kontinuierlich anwuchs. Trotz einzelner Treffer gelang es nicht mehr, den Gegner ernsthaft unter Druck zu setzen. Am Ende stand eine klare und verdiente Niederlage, die den Spielverlauf widerspiegelte.

    Nun gilt es für den SC Freising II, dieses Spiel schnell abzuhaken, die eigenen Leistungen kritisch zu analysieren und im nächsten Auftritt wieder das eigene Potenzial auf die Platte zu bringen.

    Torschützen SC Freising II:
    Kempf (Marwin) 8, Kirchfeld 5, Skrinjar 5, Hödl 4, Hellriegel 4, Kempf (Moritz) 2, Herchenröder 1, Gruber 1

  • Auswärtsfahrt nach Altötting

    Auswärtsfahrt nach Altötting

    Vorbericht mit der freundlichen Genehmigung des Freisinger Tagblattes

    (Samstag, 17.30 Uhr) Bei der Partie in Altötting wollen die Freisinger einen Sieg zum Jahresabschluss. Man würde daraus einen Ausflug mit Eventcharakter machen, sagt Trainer Holger Mundry. Schließlich spielt das Frauenteam dort am gleichen Tag, ein Bus wurde geordert.

    Nichtsdestotrotz erwartet der Coach gegen den TVA, der keine Übermannschaft sei, von Beginn an eine konzentrierte Vorstellung. Bei den Hausherren rechnet er mit einer kompakten 6:0-Defensive – und vorne mit einem starken Werfer aus dem Rückraum. Den müssten seine Spieler möglichst bereits vor dem Wurfversuch aggressiv angehen. In der Offensive baut Mundry auf den Rückraum. Benjamin Moses Becker fehlt zwar wegen einer Knieverletzung, doch Michael Schuster, Andras Falkner und Christian Heldner stehen allesamt zur Verfügung. Und natürlich soll auch Konstantin Vopel wieder seine Schnelligkeit und Klasse im Angriffsspiel zeigen.

    „Wir wollen den Schwung vom Sieg gegen Eching mitnehmen.“

    Eine Favoritenrolle sieht der Trainer im Duell der beiden punktgleichen Teams (7:11 Zähler) nicht: „Das wird eine ausgeglichene Geschichte. Aber wir wollen den Schwung vom Sieg gegen Eching mitnehmen.“ Mit einem Erfolg und den damit verbundenen zwei Punkten sehe die Tabelle wieder erträglicher aus. Vor der Saison hatte Mundry einen Platz im oberen Bereich ausgerufen, „in der aktuellen Situation wäre das gesicherte Mittelfeld aber schon eine schöne Sache“.

  • Herren 1 findet zurück in die Spur

    Herren 1 findet zurück in die Spur

    Starker 26:22-Heimsieg gegen den SC Eching
    Der SC Freising setzt mit dem 26:22-Erfolg über den SC Eching ein deutliches Lebenszeichen und zeigt, dass die Mannschaft die Herausforderungen der vergangenen Wochen angenommen hat. Nach mehreren Partien, in denen starke Leistungen nicht bis zum Schlusspfiff gehalten werden konnten und man im zweiten Durchgang zu oft den Faden verlor, präsentierte sich Freising diesmal als gefestigte, konzentrierte und geschlossene Einheit.
    Schon in den ersten Minuten wurde klar, dass die Mannschaft etwas gutzumachen hatte. Hohe Laufbereitschaft, druckvolles Angriffsspiel und eine kompromisslose Abwehr sorgten früh für klare Verhältnisse. Felix Miller und Alexander Heldner eröffneten die Partie mit wichtigen Treffern, während Michael Schuster und Ernad Huzejrovic konsequent nachsetzten. Besonders Linksaußen Konstantin Vopel drückte dem Spiel seinen Stempel auf: Mit großer Ruhe vom Siebenmeterstrich und seiner gewohnt starken Abschlussqualität von außen war er der offensive Fixpunkt des Abends.
    Die deutliche Halbzeitführung spiegelte die Entwicklung der letzten Wochen wider. Freising hat sichtbar an seiner Struktur gearbeitet – sowohl im Umschaltspiel als auch in der defensiven Abstimmung. Doch als Eching im zweiten Durchgang durch mehrere Freisinger Zeitstrafen herankam, zeigte sich der vielleicht wichtigste Fortschritt: Die Mannschaft blieb stabil, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und fiel nicht in alte Muster zurück. Während solche Phasen in den letzten Spielen oft den Wendepunkt bedeuteten, setzte Freising diesmal ein klares Zeichen, verteidigte konsequent und fand im Angriff wieder Lösungen.
    Auch die Breite des Kaders wurde sichtbar: Die Spieler auf der Bank sorgten für starke Stimmung und trieben das Team damit spürbar voran. Mit zunehmender Spieldauer zeigte sich, dass Freising nicht nur kämpferisch, sondern auch mental gereift ist. Der starke Endspurt, angeführt von Vopel, Miller und Heldner, besiegelte den verdienten Heimsieg.
    Insgesamt präsentiert sich der SC Freising nach intensiven Wochen nun wieder als Mannschaft, die gewillt ist, Verantwortung zu übernehmen und knappe Spiele für sich zu entscheiden. Der Sieg gegen Eching ist deshalb weit mehr als nur zwei Punkte – er ist ein Beleg dafür, dass das Team die schwierige Phase hinter sich gelassen hat und wieder mit Überzeugung auftreten kann. Mit dieser Einstellung und dem gezeigten Zusammenhalt blickt Freising selbstbewusst auf die kommenden Aufgaben.

    Torschützen SC Freising
    • Konstantin Vopel – 10
    • Alexander Heldner – 5
    • Felix Miller – 5
    • Ernad Huzejrovic – 2
    • Michael Schuster – 2
    • Christian Heldner – 1
    • Janic Bittner – 1