Kategorie: Spielbericht

  • Eindrücke Kinderhandball

    Unsere Mädels und Jungs der Minis und der EJugend hatten tolle Turniere und viel Spaß in auswärtigen Hallen:

    Unsere Minis in Palzing

    Auch die E1 freuten sich über ein tolles Turnier Indersdorf

    Unsere E2 präsentierte sich stark und mit einem auffällig schnellem Spiel nach vorne

  • Herren II – SC Freising II muss sich Erdweg geschlagen geben

    Am Samstagnachmittag empfing die Zweitvertretung des SC Freising in der heimischen Luitpoldhalle die SpVgg Erdweg. In einer Partie der Bezirksklasse (Staffel Süd West), die vor allem in der ersten Halbzeit verloren ging, mussten sich die Domstädter letztlich mit 21:27 (10:17) geschlagen geben.

    Die Partie startete denkbar ungünstig für die Hausherren. Während der SC Freising Mühe hatte, in den Rhythmus zu finden, zeigten sich die Gäste aus Erdweg eiskalt. Angeführt von Rückraumspieler Patrick Stark (insgesamt 9 Tore), zogen die Gäste bereits nach neun Minuten auf 1:6 davon. Freisings Philipp Skrinjar versuchte mit seinen Treffern dagegenzuhalten, doch die Defensive fand zunächst keinen Zugriff auf das schnelle Umschaltspiel der Erdweger.

    Bis zur Halbzeitpause wuchs der Rückstand kontinuierlich an. Zwar konnten Jonas Groß und Marwin Kempf Akzente setzen, doch beim Stand von 10:17 wurden die Seiten gewechselt.

    Nach dem Seitenwechsel zeigte der SC Freising II Moral. Die Abwehr stabilisierte sich, und im Angriff übernahm Björn Kilian Herchenröder Verantwortung, der mit insgesamt 4 Treffern maßgeblich daran beteiligt war, dass die Freisinger den Abstand verkürzen konnten.

    In der 46. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf, als Marwin Kempf zum 16:19 einnetzte. Erdweg-Trainer Bastanoglu reagierte sofort mit einem Timeout, um den Lauf der Freisinger zu unterbrechen. Diese Maßnahme zeigte Wirkung: Die Gäste stabilisierten sich und ließen Freising nicht näher als drei Tore herankommen.

    Trotz vollem Einsatz und sicher verwandelten Siebenmetern durch Moritz Kempf (4 Tore) reichte es in der Crunchtime nicht mehr für eine Wende. Erdweg nutzte die sich bietenden Lücken konsequent aus und stellte den Endstand von 21:27 her.

    Fazit: Der SC Freising II hat den Start in die Partie komplett verschlafen. Ein Wermutstropfen trübte zudem den ohnehin schon gebrauchten Tag: Jonas Groß verletzte sich am Knie. Wir hoffen sehr, dass es nichts Schlimmeres ist und wünschen ihm eine gute und schnelle Genesung! Das positive Signal bleibt jedoch die starke kämpferische Leistung im zweiten Durchgang (11:10 Tore für Freising), auf der man für die kommenden Aufgaben aufbauen kann.

    Torschützen: Marwin Kempf (4), Björn Kilian Herchenröder (4), Moritz Kempf (4, davon 2/2 7m), Philipp Skrinjar (3), Jonas Groß (3), Moritz Hödl (1), Christian Mohr (1), Manuel Gruber (1).

  • SC Freising holt sich in Mainburg wichtige Punkte im Abstiegskampf – und für die Moral

    SC Freising holt sich in Mainburg wichtige Punkte im Abstiegskampf – und für die Moral

    Für den SC Freising stand am vergangenen Spieltag eine Begegnung auf dem Programm, bei der es um weit mehr als nur zwei Punkte ging.

    Im Duell gegen den TSV Mainburg ging es für beide Teams im Abstiegskampf um wichtige Zähler, doch für die Freisinger war dieser Kampf auch ein entscheidender Baustein für die Mentalität der Mannschaft. Nach der bitteren Niederlage in der Vorwoche hatte das Team die Trainingszeit genutzt, um sich zu sammeln, die Gründe für Leistungseinbrüche zu analysieren und den Teamgeist zu stärken.

    Ein ungewöhnlicher, aber offenbar erfolgreicher Schritt: Am Donnerstag wurde der Ball beiseitegelegt und stattdessen ein Teambuilding-Abend auf der Bowlingbahn verbracht.

    Die Vorzeichen für die Freisinger waren dabei alles andere als optimal. Verletzungsbedingt musste der SC auf seine etatmäßigen Spielmacher Petrit Guri, Moses Becker und Ernad Huzejrovic verzichten. Zudem reisten einige Spieler krankheitsbedingt angeschlagen an. Es war also von Anfang an klar, dass nur eine geschlossene Mannschaftsleistung den Weg zum Erfolg ebnen konnte.

    In die Bresche sprang auf der Spielmacherposition Felix Miller, der ein neues Element in das Angriffsspiel der Freisinger brachte. Die Abwehrreihe zeigte sich über weite Strecken der Partie solide und unterstützte die Torhüter Niklas Schieck und später Dániel Kiss, die mit entscheidenden Paraden glänzten.

    Die Partie begann äußerst dynamisch. Der SC Freising erwischte den besseren Start und konnte durch Alexander Heldner und Michael Schuster schnell mit 0:2 in Führung gehen. Doch die Hausherren aus Mainburg ließen sich nicht beirren. Sebastian Rauscher und Julian Kuhns gelang innerhalb weniger Sekunden der schnelle Ausgleich zum 2:2. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn Michael Schuster stellte nur zehn Sekunden später die Führung für Freising wieder her (2:3).

    In den folgenden Minuten zogen die Freisinger weiter davon. Tore von Christian Heldner und Felix Miller bauten den Vorsprung auf 2:5 aus. Doch der TSV Mainburg kämpfte sich immer wieder heran. Christoph Würfl verkürzte auf 3:5, bevor Konstantin Vopel per Siebenmeter zum 3:6 traf. Milan Sedivec und Maximilian Altmann hielten die Mainburger im Spiel, während Freising immer wieder dagegenhielt.

    Nach einer Zeitstrafe gegen Konstantin Vopel nutzte Milan Sedivec die Chance und verwandelte einen Siebenmeter zum 6:7. Der Ausgleich zum 7:7 durch Michael Sebastian Zwick ließ die Mainburger Fans hoffen. Doch der SC Freising legte erneut einen Lauf hin. Mit Toren von Konstantin Vopel, Alexander Heldner, und Felix Miller zogen die Gäste auf 7:11 davon. Eine Auszeit der Heimmannschaft sollte die Wende bringen.

    Nach der Pause ging es Hin und Her. Marius May und Maximilian Seitz verkürzten für Mainburg, während Konstantin Vopel per Siebenmeter und Michael Schuster für Freising trafen.

    Maximilian Altmann verkürzte per Siebenmeter auf 13:14, woraufhin die Gäste eine Auszeit nahmen.

    Der weitere Verlauf der Partie war nichts für schwache Nerven.

    Freising konnte durch Konstantin Vopel und Michael Schuster den Vorsprung wieder auf 13:16 ausbauen, doch Mainburg gab nicht auf. Maximilian Altmann traf zum 14:16. Die Gäste aus Freising zeigten sich in dieser Phase jedoch abgezockt und zogen durch Alexander Heldner und Andras Falkner bis auf 14:21 davon.

    Doch dann startete der TSV Mainburg eine beeindruckende Aufholjagd. Die Konsequenz in der Freisinger Abwehr ließ zu wünschen übrig und man ermöglichte den Hausherren aus Mainburg ein ums andere Mal schnelle und einfache Durchbrüche. Tore von Julian Kuhns, Sebastian Rauscher und Maximilian Seitz brachten die Mainburger bis auf 18:21 heran.

    Freisings Konstantin Vopel traf per Siebenmeter zum 18:22, aber Mainburg ließ nicht locker. Christoph Würfl und Maximilian Altmann verkürzten auf 20:22, was die Gäste zu einer erneuten Auszeit zwang.

    Nach einer weiteren Zeitstrafe gegen Michael Schuster nutzte Mainburg die Überzahl und Maximilian Seitz sowie Milan Sedivec glichen zum 22:22 aus! Die Halle kochte!

    Die letzten Minuten waren ein offener Schlagabtausch. Konstantin Vopel und Sebastian Rauscher sorgten für den Gleichstand zum 24:24. In der Crunchtime behielten die Gäste aus Freising die Nerven und konnten durch Michael Schuster und Konstantin Vopel auf 24:26 davonziehen.

    Maximilian Altmann und Milan Sedivec hielten die Mainburger im Rennen. Christian Heldner, !Dániel Kiss! und Konstantin Vopel per Siebenmeter bauten die Führung auf 27:30 aus.

    Nach einer letzten Auszeit der Heimmannschaft und einer Zeitstrafe gegen Christoph Würfl verkürzten Milan Sedivec per Siebenmeter und Marius May auf 29:30. Doch Alexander Heldner und Konstantin Vopel sorgten für die Entscheidung.

    Am Ende war es Felix Miller, der mit seinem Tor in der letzten Sekunde den Endstand von 31:34 für den SC Freising besiegelte.

    Mit einem spontanen Bowling-Jubel ließen die Gäste ihrer Erleichterung freien Lauf und sorgten für Ermunterung bei den zahlreich angereisten Fans.

    Diese Stimmung gilt es nun zu konservieren und sich devon durch die weitere Rückrunde tragen zu lassen.

    In der kommenden Woche reist man zum Tabellenzweiten aus Landshut.

  • Ein Puspunkt am grünen Tisch

    Ein Puspunkt am grünen Tisch

    Nach einer spannenden Schlussphase holte unsere C-Jugend einen Punkt bei HSC Coburg. Nachdem der Verband festgestelt hat, dass seitens der Gastgeber ein nicht berechtigter Spieler eigesetzt wurde, wurde das Spiel im Nachhinein mit eiem Sieg für unsere Jungs gewertet.

  • Damen – Der SC Freising hat den Kampf angenommen

    Damen – Der SC Freising hat den Kampf angenommen


    Bezirksoberliga | 24.01.2026

    Der SC Freising feierte in der Bezirksoberliga Frauen einen hart erkämpften 22:21-Auswärtssieg bei der SG Hallertau. Von Beginn an zeigte die Mannschaft eine konzentrierte Leistung und erspielte sich früh eine Führung. Vor allem in der Defensive stand Freising stabil und konnte sich bis zur Halbzeit eine 11:7-Führung erarbeiten.

    In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein intensives und spannendes Spiel. Die Gastgeberinnen verkürzten den Rückstand mehrfach und schafften zwischenzeitlich den Ausgleich. Der SC Freising behielt jedoch in der Schlussphase die Nerven, zeigte große Moral und setzte kurz vor dem Abpfiff die entscheidenden Treffer. Am Ende wurde der Einsatz mit einem knappen, aber verdienten Auswärtssieg belohnt.

  • Herren II – Auswärtssieg in der Heinrich-Loder-Halle: SC Freising II behält die Nerven

    Herren II – Auswärtssieg in der Heinrich-Loder-Halle: SC Freising II behält die Nerven

    24.01.2026 | Bezirksklasse

    Am Samstagabend traf der SC Freising II in der Bezirksklasse auf die Reserve der HSG Schwab/kirchen II. Da Trainer Oliver Hartung-Senger erneut passen musste, übernahm A-Jugend-Coach Matthias Kapp das Kommando, der die Mannschaft bereits unter der Woche vorbereitet hatte. Ohne nominelle Außenspieler im Kader startete Freising mit den Rückraumakteuren Moritz Kempf und Elias Pöhlmann auf den Flügeln. Besonders motiviert war dabei Pöhlmann, der heute gerne seine ersten Treffer im Seniorenbereich beisteuern wollte.

    Hinter einer stabilen Abwehr startete Routinier Karl Hörl gewohnt sicher im Tor. Freising fand gut in die Partie und konnte sich durch Tore von Moritz Kempf und Christian Mohr früh absetzen. Die Gastgeber, die in dieser Saison außer Konkurrenz antreten, reagierten jedoch schnell und brachten Verstärkung aus ihrem Bezirksliga-Kader aufs Feld. Zwar blieb das Freisinger Spiel spielerisch überzeugend, doch die Chancenverwertung ließ vor der Pause etwas nach. So ging es mit einer 14:17-Führung aus Sicht der Gäste in die Kabinen. 

    Coach Kapp forderte in der Halbzeitpause mehr Tempo und einfache Tore über die „schnelle Mitte“. Die Ansage fruchtete zunächst: Freising kam mit viel Schwung zurück. Doch das hohe Tempo forderte Tribut. Die Fehlerquote stieg, und Schwabkirchen kämpfte sich nach und nach heran, bis sie beim Stand von 19:21 wieder in Schlagdistanz waren. 
    In dieser Phase zündete der SCF jedoch den Turbo: Mit einem fulminanten Lauf erspielte man sich eine komfortable 19:27-Führung. Wer dachte, die Messe sei gelesen, wurde enttäuscht. In den folgenden Minuten leistete sich Freising den nächsten Einbruch, und der Ball fand kaum noch den Weg ins Netz. Schwabkirchen nutzte die Flaute eiskalt aus und kam durch einen 9:3-Lauf wieder bis auf ein Tor zum 29:30 heran. 
    Routine in der „Crunch Time“
    In der hitzigen Schlussphase bewies die Mannschaft Moral. Philipp Skrinjar und Christian Mohr übernahmen in den entscheidenden Momenten Verantwortung und erzielten die wichtigen Treffer zum 31:33 und 31:34, um die Partie wieder zu beruhigen. Den endgültigen Deckel machten schließlich Moritz Kempf per Siebenmeter und Lorenz Weber zum 33:36-Endstand drauf. 
    Besonders erfreulich: Elias Pöhlmann erfüllte sich seinen Wunsch und war mit 7 Treffern einer der besten Schützen der Freisinger. Insgesamt war es eine solide Teamleistung gegen einen breit aufgestellten Gegner. 

    Nächste Woche geht es gegen Erdweg. Auch wenn man das Hinspiel klar gewinnen konnte, zeigt die Formkurve des Gegners laut aktuellen Ergebnissen nach oben. Freising wird noch einmal nachlegen müssen, um auch im nächsten Spiel erfolgreich zu sein.
    Torschützen (SC Freising II):
    Pöhlmann (7), Mo. Kempf (7), Mohr (6), Ma. Kempf (6), Domke (5), Skrinjar (3), Gruber (1), Weber (1)

  • Herren II – SC Freising II findet zurück in die Spur – souveräner Heimsieg gegen Eching

    Herren II – SC Freising II findet zurück in die Spur – souveräner Heimsieg gegen Eching

    Nach zuletzt durchwachsenen Auftritten wollte der SC Freising II im Heimspiel gegen den SC Eching II endlich wieder punkten – und das gelang trotz schwieriger Voraussetzungen. Trainer Oliver Hartung-Senger musste kurzfristig passen, wurde jedoch von einer starken Gemeinschaft aus mehreren Spielern an der Bank vertreten.

    Obwohl man den A-Jugendlichen an diesem Tag bewusst viel Spielzeit geben wollte, begann Freising zunächst mit der altbekannten Startformation. Der Beginn verlief allerdings holprig, Eching setzte früh Akzente und Freising tat sich schwer, ins Spiel zu finden. Entsprechend schnell wurde reagiert und die ersten Wechsel vorgenommen.

    Besonders das Einbinden zweier A-Jugendlicher im Innenblock brachte spürbar mehr Ruhe und Stabilität in die Defensive. Zusätzlich schloss Finn Domke konsequent die Lücke auf der halbrechten Abwehrposition. Auf dieser Basis kämpfte sich der SCF nach und nach ins Spiel, glich aus und konnte bis zur Pause erstmals deutlicher davonziehen.

    In der zweiten Halbzeit war die Partie dann nicht mehr wirklich spannend. Freising kontrollierte das Spielgeschehen, ohne zu glänzen, und der Spielfluss plätscherte über weite Strecken dahin. Positiv hervorzuheben ist, dass jeder Spieler Einsatzzeit bekam und seinen Teil zum am Ende verdienten 38:32-Heimsieg beitrug.

    Nächste Woche wartet mit der zweiten a.K.-Mannschaft aus Schwabkirchen die nächste Aufgabe. Nach einem eher mittelmäßigen Auftritt will der SC Freising dort wieder konsequenter und konzentrierter auftreten.

    Torschützen SC Freising II:
    Kirchfeld (6), Mohr (6), Domke (6), Kempf Marwin (6), Kempf Moritz (4), Hellriegel (3), Skrinjar (3), Weber (2), Gruber (1), Groß (1)

  • Zweite Hälfte zum Vergessen – SC Freising weiter in der Abwärtsspirale

    Herren Bezirksoberliga | 18. Januar 2026

    Am vergangenen Samstag gastierter der SC Freising bei der SSG Metten an und musste am Ende eine knappe Niederlage hinnehmen, nachdem eine deutliche Führung in der zweiten Halbzeit verspielt wurde. Trotz einer starken ersten Hälfte und überzeugender Leistungen in der Defensive konnte das Team den Schwung nicht über die volle Distanz halten.

    Die Partie begann mit einem schnellen Schlagabtausch, bei dem die SSG Metten durch Patrik Sigl in Führung ging, doch Christian Heldner glich für Freising umgehend aus. Die Anfangsphase war von hohem Tempo geprägt, und beide Teams suchten den Weg zum Tor. Ein herber Rückschlag für den SC Freising ereignete sich früh im Spiel mit der Verletzung von Spielmacher Petrit Guri, der das Spielfeld verlassen musste.

    Trotz dieses Ausfalls zeigte der SC Freising eine beeindruckende Reaktion. Besonders hervorzuheben war der starke Verbund zwischen der Freisinger Abwehr und ihrem Torwart. Die Defensive stand kompakt, erschwerte der SSG Metten das Durchkommen und ermöglichte dem Torhüter dahinter wichtige Paraden. Im Angriff war es vor allem Christian Heldner, der mit viel Überzeugung und Zug zum Tor maßgeblich für die Offensive der Freisinger verantwortlich war. Er erzielte wichtige Treffer und trieb sein Team an. Freising konnte sich kontinuierlich absetzen und ging mit einer komfortablen Führung von 11:18 in die Halbzeitpause.

    Was sich in der zweiten Halbzeit ereignete, war ein kompletter Umschwung im Spielgeschehen. Ab der 35. Minute kippte die Partie vollständig zugunsten der Heimmannschaft. Der SC Freising verlor seinen spielerischen Faden und zeigte sich im Umgang mit der offensiven Abwehr der Mettener zunehmend ideenlos. Fehlender Spielwitz und die nötige Coolness im Angriffspiel sowie im Abschluss führten zu vergebenen Chancen, selbst vor freiem Tor.

    Hinzu kam eine wachsende Nachlässigkeit im Abwehrverbund, die es der SSG Metten ermöglichte, Tor um Tor aufzuholen. Die Freisinger konnten dem Druck der Heimmannschaft nicht mehr standhalten und ließen sich die deutliche Führung Stück für Stück entreißen. Die Mettener nutzten die Schwächephase der Gäste gnadenlos aus und übernahmen in den Schlussminuten die Führung. Trotz eines letzten Treffers von Christian Heldner zum 32:31 reichte es am Ende nicht mehr für den SC Freising, der die Partie knapp verlor.
    Zu allem Überfluss muss der SC zudem um Moses Becker bangen, der sich kurz nach seiner Einwechslung am Knie verletzte.

    Entgültig im Abstiegskampf angekommen muss SC am kommenden Sonntag zum Tabellenschlusslicht aus Mainburg reisen und sich wichtige Punkte – tabellarisch und mental – einsammeln.

  • Herren II: Kampfgeist in der Semptsporthalle

    SC Freising II unterliegt Altenerding III
    Zum Auftakt in das neue Jahr stand für die zweite Garde des SC Freising direkt eine schwere Auswärtsaufgabe an. Nach der deutlichen 29:38-Niederlage im Hinspiel wollte man sich in Altenerding rehabilitieren. Die Vorzeichen waren jedoch schwierig: Während Freising mit einem dezimierten Kader anreiste, war die Heimmannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft und Talenten aus dem Bezirksoberliga-Kader verstärkt. 

    Davon ließen sich die Freisinger jedoch nicht einschüchtern. Mit Finn Domke feierte ein Neuzugang sein Debüt und fügte sich mit vier Treffern sofort glänzend in das Teamgefüge ein. Das Spiel begann ausgeglichen, und bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen (5:5 nach 8 Minuten). 

    In der Folge verlor der SC jedoch kurzzeitig den Zugriff, was die „Biber“ ausnutzten, um auf 15:9 davonzuziehen. Doch Freising bewies Moral: Dank einer starken kämpferischen Leistung und Paraden von Torhüter Karl Hörl verkürzte man bis zur Pause auf ein hoffnungsvolles 16:15. 

    Der Schwung aus der Kabine hielt leider nicht lange an. Altenerding startete mit der ersten Sechs in den zweiten Durchgang und stellte Freising vor eine stabile Abwehr. Tor um Tor setzten sich die Hausherren ab, bis beim Stand von 30:22 in der 51. Minute die Vorentscheidung gefallen war. Torhüter Lucas Müller sorgte dafür, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel.

    In der Schlussphase bewiesen die Freisinger jedoch erneut Charakter. Vor allem Johann Kirchfeld, der mit 10 Treffern bester Schütze der Gäste war, sorgte mit einer Serie von Toren dafür, dass das Ergebnis mit 32:29 noch versöhnlich gestaltet werden konnte.

    Auch wenn es nicht für Punkte reichte, machen die guten Ansätze Hoffnung für die kommenden Aufgaben. 

    Bereits am nächsten Wochenende geht es für das Team zuhause gegen den SC Eching II.