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Zweite Hälfte zum Vergessen – SC Freising weiter in der Abwärtsspirale
Herren Bezirksoberliga | 18. Januar 2026
Am vergangenen Samstag gastierter der SC Freising bei der SSG Metten an und musste am Ende eine knappe Niederlage hinnehmen, nachdem eine deutliche Führung in der zweiten Halbzeit verspielt wurde. Trotz einer starken ersten Hälfte und überzeugender Leistungen in der Defensive konnte das Team den Schwung nicht über die volle Distanz halten.
Die Partie begann mit einem schnellen Schlagabtausch, bei dem die SSG Metten durch Patrik Sigl in Führung ging, doch Christian Heldner glich für Freising umgehend aus. Die Anfangsphase war von hohem Tempo geprägt, und beide Teams suchten den Weg zum Tor. Ein herber Rückschlag für den SC Freising ereignete sich früh im Spiel mit der Verletzung von Spielmacher Petrit Guri, der das Spielfeld verlassen musste.
Trotz dieses Ausfalls zeigte der SC Freising eine beeindruckende Reaktion. Besonders hervorzuheben war der starke Verbund zwischen der Freisinger Abwehr und ihrem Torwart. Die Defensive stand kompakt, erschwerte der SSG Metten das Durchkommen und ermöglichte dem Torhüter dahinter wichtige Paraden. Im Angriff war es vor allem Christian Heldner, der mit viel Überzeugung und Zug zum Tor maßgeblich für die Offensive der Freisinger verantwortlich war. Er erzielte wichtige Treffer und trieb sein Team an. Freising konnte sich kontinuierlich absetzen und ging mit einer komfortablen Führung von 11:18 in die Halbzeitpause.
Was sich in der zweiten Halbzeit ereignete, war ein kompletter Umschwung im Spielgeschehen. Ab der 35. Minute kippte die Partie vollständig zugunsten der Heimmannschaft. Der SC Freising verlor seinen spielerischen Faden und zeigte sich im Umgang mit der offensiven Abwehr der Mettener zunehmend ideenlos. Fehlender Spielwitz und die nötige Coolness im Angriffspiel sowie im Abschluss führten zu vergebenen Chancen, selbst vor freiem Tor.
Hinzu kam eine wachsende Nachlässigkeit im Abwehrverbund, die es der SSG Metten ermöglichte, Tor um Tor aufzuholen. Die Freisinger konnten dem Druck der Heimmannschaft nicht mehr standhalten und ließen sich die deutliche Führung Stück für Stück entreißen. Die Mettener nutzten die Schwächephase der Gäste gnadenlos aus und übernahmen in den Schlussminuten die Führung. Trotz eines letzten Treffers von Christian Heldner zum 32:31 reichte es am Ende nicht mehr für den SC Freising, der die Partie knapp verlor.
Zu allem Überfluss muss der SC zudem um Moses Becker bangen, der sich kurz nach seiner Einwechslung am Knie verletzte.Entgültig im Abstiegskampf angekommen muss SC am kommenden Sonntag zum Tabellenschlusslicht aus Mainburg reisen und sich wichtige Punkte – tabellarisch und mental – einsammeln.
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Herren II: Kampfgeist in der Semptsporthalle
SC Freising II unterliegt Altenerding III
Zum Auftakt in das neue Jahr stand für die zweite Garde des SC Freising direkt eine schwere Auswärtsaufgabe an. Nach der deutlichen 29:38-Niederlage im Hinspiel wollte man sich in Altenerding rehabilitieren. Die Vorzeichen waren jedoch schwierig: Während Freising mit einem dezimierten Kader anreiste, war die Heimmannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft und Talenten aus dem Bezirksoberliga-Kader verstärkt.Davon ließen sich die Freisinger jedoch nicht einschüchtern. Mit Finn Domke feierte ein Neuzugang sein Debüt und fügte sich mit vier Treffern sofort glänzend in das Teamgefüge ein. Das Spiel begann ausgeglichen, und bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen (5:5 nach 8 Minuten).
In der Folge verlor der SC jedoch kurzzeitig den Zugriff, was die „Biber“ ausnutzten, um auf 15:9 davonzuziehen. Doch Freising bewies Moral: Dank einer starken kämpferischen Leistung und Paraden von Torhüter Karl Hörl verkürzte man bis zur Pause auf ein hoffnungsvolles 16:15.
Der Schwung aus der Kabine hielt leider nicht lange an. Altenerding startete mit der ersten Sechs in den zweiten Durchgang und stellte Freising vor eine stabile Abwehr. Tor um Tor setzten sich die Hausherren ab, bis beim Stand von 30:22 in der 51. Minute die Vorentscheidung gefallen war. Torhüter Lucas Müller sorgte dafür, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel.
In der Schlussphase bewiesen die Freisinger jedoch erneut Charakter. Vor allem Johann Kirchfeld, der mit 10 Treffern bester Schütze der Gäste war, sorgte mit einer Serie von Toren dafür, dass das Ergebnis mit 32:29 noch versöhnlich gestaltet werden konnte.
Auch wenn es nicht für Punkte reichte, machen die guten Ansätze Hoffnung für die kommenden Aufgaben.
Bereits am nächsten Wochenende geht es für das Team zuhause gegen den SC Eching II.

