Der SC Freising hat sich am Samstagabend in der Bezirksoberliga dem Spitzenreiter ASV Dachau mit 22:26 (10:11) geschlagen geben müssen. Trotz einer couragierten Vorstellung und eines über weite Strecken offenen Spiels reichte es am Ende nicht, um den Favoriten ernsthaft zu gefährden.
Mutiger Auftritt mit offensiver 5:1-Abwehr
Die Ausgangslage war klar: Gegen den Tabellenführer hatte der SC Freising nichts zu verlieren, entsprechend mutig trat die Mannschaft auf. Mit einer offensiv ausgerichteten 5:1-Abwehr wollte man die Dachauer Rückraumschützen früh unter Druck setzen – ein taktischer Schachzug, der in der Anfangsphase aufging. Die Abwehr zeigte sich beweglich, die Torhüter Dániel Kiss und Niklas Schiek entschärften mehrere gute Chancen, und im Angriff setzten vor allem Christian Heldner und Michael Schuster Akzente.
Dachau zieht nach der 40. Minute davon
Bis zur 40. Minute gelang es, das Spiel offen zu halten. Dann kam der ASV Dachau besser ins Spiel: Ein Zwischenspurt brachte die Gäste mehrere Tore in Folge in Front. Der SC Freising kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal heran, eine echte Wende gelang aber nicht mehr. Besonders hervorzuheben war der starke Dachauer Torhüter, der mit zahlreichen Paraden einen höheren Freisinger Torerfolg verhinderte.
Viel Positives für die kommenden Aufgaben
Trotz der Niederlage kann der SCF viel Positives aus der Partie mitnehmen. Die Einstellung, der kämpferische Auftritt und die taktische Disziplin geben Zuversicht für die kommenden Aufgaben. In den nächsten Wochen geht es gegen Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel – Spiele, in denen wichtige Punkte gesammelt werden müssen, um sich endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden.
Für den SC Freising trafen
Christian Heldner (5), Michael Schuster (5), Konstantin Vopel (4), Alexander Heldner (2), Benjamin Schiebel (2), Matthias Kapp (2), Maximilian Luttner (1), Marwin Kempf (1)
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