Der SC Freising hat sein erstes Spiel nach der Winterpause beim TSV Schleißheim mit 25:28 (11:10) verloren. Nach der langen spielfreien Phase fehlte der Mannschaft spürbar der Spielrhythmus – und die Gastgeber nutzten das konsequent.
Erste Halbzeit: Freising dreht das Spiel
Dabei begann die Partie für den SCF durchaus ordentlich. Nach einem frühen Rückstand kämpfte sich das Team von Trainer Walter Schuhbauer Mitte der ersten Hälfte heran und drehte das Spiel. Michael Schuster und Felix Miller sorgten mit ihren Treffern für die Führung zur Pause, auch Christian Heldner und Matthias Kapp zeigten sich torgefährlich. Schleißheim blieb mit einer jungen, engagierten Mannschaft aber stets auf Tuchfühlung.
Zweite Halbzeit: Zeitstrafen bringen den SCF aus dem Tritt
Nach dem Seitenwechsel übernahm Schleißheim zunehmend das Kommando. Vor allem Fabian Mikulandra und Ali Elhelw nutzten die Lücken in der Freisinger Abwehr konsequent aus. Der SCF kämpfte sich mehrfach zurück – Alexander Heldner und Markus Gretsch brachten das Team noch einmal heran.
In der Schlussphase häuften sich dann die Zeitstrafen: Gleich drei Hinausstellungen binnen fünf Minuten, darunter eine Disqualifikation gegen Christian Heldner, brachten die Freisinger in Unterzahl und aus dem Tritt. Ein verworfener Siebenmeter kurz vor Schluss und die starke Schleißheimer Schlussphase entschieden das Spiel endgültig.
Die Moral stimmt – jetzt zählt der Rhythmus
Trotz des bitteren Auftakts gibt es auch Positives: Die kämpferische Moral stimmte, und einzelne Phasen zeigen, dass das Team nach etwas Eingewöhnung wieder auf Kurs kommen kann. Jetzt gilt es, schnell den Rhythmus wiederzufinden, denn die nächsten Gegner kämpfen direkt mit um den Klassenerhalt.
Für den SC Freising trafen
Michael Schuster (6), Felix Miller (4), Markus Gretsch (3), Alexander Heldner (3), Matthias Kapp (3), Christian Heldner (2), Maximilian Luttner (2), Marwin Kempf (1), Janic Bittner (1)
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